Coupe de la Jeunesse 2026

/ August 2, 2026


Beim diesjährigen Coupe de la Jeunesse, der von 24. – 26. Juli in Luzern am traditionsreichen Rotsee stattfand, ging Lennard Gunzer gemeinsam mit seinem Doppelzweierpartner Benedek Szeder (IST) an den Start.


Noch nicht einmal ganz 4 Wochen nachdem Olli Zeidler und co. beim Weltcup III am „Lake of Gods“ um Topplatzierungen kämpften, standen bereits die ersten Trainingssessions für die jungen österreichischen Athleten an. Was für eine Ehre! Höchst begeistert von der Strecke sowie von der Landschaft ging es nach dem ersten Training für die Sportler:innen zum wohlverdienten Abendessen im Campus Sursee. Lenny berichtete von einem riesigen Gelände in dem die Sportler:innen jeder Nation untergebracht waren. Man könnte fast von einem olympischen Dorf sprechen.


Nach einer nur mäßig erholsamen Nacht und von Gelsen malträtiert standen zwei weitere Trainings am Plan, bevor es das erste Mal so richtig ernst wurde — nämlich bei der Eröffnungsfeier. „Eine extrem coole Stimmung“ als alle 17 Nationen gespannt auf die Begrüßung ihres Landes warteten. Als schließlich Florian Hafergut (EWRCL) gemeinsam mit Mia Profoß (URVP), ein Ruder haltend, einmarschierten war es an der zeit zu jubeln. Den Preis für den lautesten Schrei gewann, wie nicht anders zu erwarten, Hasan Muratovic (DOW).

Samstag, 25.7.2026

Nach einer weiteren Nacht, geprägt von endlos vielen Gelsenstichen und dem dazugehörigen Surren, ging es nun ans Eingemachte. Mit zunehmender Anspannung bereiteten sich Lenny und Beni — ja, dieses Wortspiel haben schon viele erkannt — auf ihren Vorlauf gegen Ungarn, Frankreich und Norwegen vor. Nach einem Rennen in dem Ungarn und Frankreich sehr früh davonzogen musste sich das Duo schlussendlich mit dem 4. Platz zufriedengeben.

Im Finale B hatten es Lenny und Beni nicht leicht und erkämpften sich gegen Italien, Irland, Norwegen, Schweiz und Dänemark den 4. Platz und somit Gesamtrang 10.

Sonntag, 26.7.2026

Obwohl die Rennen eine Stunde früher starteten als am Vortag und somit auch der Wecker früher läutete, waren die Beiden nach dieser Nacht so ausgeschlafen wie noch nie zuvor an diesem Wochenende. Trotz alledem wurde es erneut der 4. Platz im Vorlauf. Somit hieß es: Regenerieren, Kräfte sammeln und beim letzten Rennen nochmal richtig Vollgas geben.

Bei Bedingungen, die man sich davor nicht gewünscht hat, kämpfte sich der Doppelzweier über die Mitte des Rennens an die Schweizer heran und lag 200 Meter vor dem Ziel noch auf dem 3. Platz. Nach einem engen Endspurt lagen schlussendlich die Schweizer und die Norweger vor ihnen und es wurde der 5. Platz für die Österreicher. Die drei Boote erreichten alle innerhalb einer halben Sekunde das Ziel.

„Auch wenn das Ergebnis noch deutlich Verbesserungspotential hat, haben wir gegen die sehr starken Gegner jeden einzelnen Schlag alles gegeben, sehr viel gelernt und viel Erfahrung gesammelt. Ich freue mich schon sehr auf alles, was noch kommt“

Ein Bericht von Lenny G.

Fotos: Coupe de la Jeunesse/jeanmiphotographies.ch/Lenny G.