1976 – 1978: Neubau Strombootshaus
Nach vielen Arbeitsstunden der Mitglieder entstand unter der Präsidentschaft von Dr. Felix Edenburg, der gemeinsam mit Ing. Herbert Nesvabda, Dipl.Ing. Dr. Wolfgang Dworzak und Dr. Erich Riener, der 1976 als Präsident nachfolgte und dem für die Planung zuständigen Peter Pointner am Strom bei km 1940,9 ein neues Bootshaus. Noch im Herbst 1975 fand die Grundsteinlegung statt.
Im Herbst 1976 konnte vom Ruderclub Alemannia der Ruderbetrieb am Strom wieder aufgenommen werden, insgesamt 3142 km am Strom geruderte Kilometer folgten in diesem Jahr. 1977 und 1978 wurde das Haus am Strom fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben.
Rückblickend werden erst jetzt die Schwierigkeiten klar, die man überwinden musste, um dieses Bootshaus überhaupt bauen zu können. Der Platz hiefür war nämlich ein absolutes „Bauverbotsgelände“ und ist es – ausgenommen die 2500 m² Clubgelände – heute noch.
Der WRC Pirat konnte dieses Hindernis überwinden und den Behörden klar machen, dass für einen so traditionsreichen Sportverein, welcher der Ertüchtigung des Volkes und daher dem öffentlichen Interesse dient, die Errichtung eines neuen Heimes unbedingt notwendig ist.
Das Bootshaus Langenzersdorf wurde in der Folge mit 1,7 Mio Schilling Eigenmittel und 2,0 Mio Schilling Eigenleistung gebaut.
Sein Traditionshaus zu verlieren ist für einen Sportverein ein besonders schwerer Schlag! Es geht damit unwiederbringlich ein guter Teil seines Clublebens unter und viele alte Mitglieder treten aus. Jedoch der Ruderbetrieb auf der Donau hat nie aufgehört. 1985 wurden in 209 Ausfahrten 19106 Kilometer gerudert.

