Sportmassagen

Sportmassage

Im Gegensatz zur klassischen Massage, bei dem durch einen ganzheitlichen Ansatz die Entspannung im Vordergrund steht, ist die Sportmassage auf spezifische Ziele ausgerichtet wie beispielsweise die Leistungssteigerung oder die Behandlung bzw. Vermeidung von Verletzungen. Die Intention einer Massagesitzung kann variieren und hängt von zahlreichen Faktoren ab, die bei jedem Athleten anders sind. Daher kann die Sportmassage alse eine Ergänzung zur klassischen Massage, individuell auf die Sportart abgestimmt, gesehen werden.

 

Massagewirkungen der klassischen Massage im Sport:

  1. Durchblutungssteigerung in der Haut, der Muskulatur und auf reflektorischem Wege auch in tiefer liegenden Organen durch die Erweiterung von Kapillaren, Präkapillaren, Venolen und Ateriolen.
  2. Flüssigkeitsverschiebungen in Gefäßen und Geweben (Bildung von Gelenksschmiere, venöser Blutrückstrom, Lymphstrom)
  3. Beschleunigte Resorption von Stoffwechselschlacken (Milchsäure, Kohlendioxid)
  4. Tonusregulierung der Muskulatur
  5. Reflektorische Wirkungen (Fernwirkungen zu inneren Organen des Körpers, Abnahme des Blutzuckerspiegels, Senkung der Leukozytenzahl, Abnahme des Blutdrucks bei gleichzeitiger Dilatation der ateriellen Gefäße)
  6. Humorale Zustandsveränderungen durch Veränderung der körpereigenen Gewebsstoffe durch Bildung von Wirkstoffen: Histamin, Endomorphine usw.
  7. Psychische Wirkungen, je nach Griff beruhigend oder belebend