Juniorengruppe auf Kanutour in Ungarn

Michael Dully | 11.August 2014

Kanutour 1

Auch heuer gab es wieder im Juli eine Kanutour der Juniorengruppe. Die Ruder wurden durch Paddel ersetzt, um ein Bootstraining der anderen Art durchzuführen. Mit den Betreuern Roland Vogtenhuber, Julian Endlicher und Lisa Jenko wurde ein Teil der Mosoni-Duna abgefahren. In dieser riesigen Aulandschaft hinter der ungarischen Grenze schlängeln sich duzende Altarme der Donau. Durch eine angenehme Fließgeschwindigkeit wurden innerhalb der 4 Tage insgesamt 55km zurückgelegt. 

Kanutour 2

Der erste Tag wurde für die Anreise und die Besorgung der Verpflegung, die auf den Booten mittransportiert wurde, genutzt. Da diese wunderbare Region eigentlich nur einen Katzensprung von Österreich entfernt ist, war nach einer Stunde Fahrzeit auch schon Schluss. Auf einem Campingplatz direkt am Ufer wurden die Zelte aufgeschlagen und Gewöhnung an das Gerät war angesagt. Mit diversen Spielen und Übungen in den ungewohnten Booten, wurden das Bootsgefühl und Manövrierbarkeit verfeinert. Bei einem idyllischen Lagerfeuer mit Grillerei ging der erste Tag zu Ende.

Am zweiten Tage wurde in See gestochen und die Reise begann. Alle mitgebrachten Utensilien wurden seefahrtstauglich auf den Booten verstaut. Anfängliche Sprints zwischen den Booten wurden langsam weniger, da die Kräfte mit jeder Windung des Flusses geringer wurden. Zwischendurch wurden immer wieder Klopausen sowie eine ausgiebige Esspause eingelegt. Nach einem kräfteraubenden Tag konnte der nächste Campingplatz erreicht werden. Erneut wurden die Zelte aufgeschlagen, diesmal unter strömenden Regen. Der Abend klang beim Lagerfeuer mit einem herrlichen Kesselgulasch aus.Kanutour 3

Der dritte Tag gab es schon eine gewisse Routine, Zelte abbauen und Boote einladen. Nach Stunden umgeben von idyllischen Landschaften, Flussbuchten und Windungen wurde der letzte Campingplatz erreicht. Durch die langjährige Bekanntschaft von Roland mit den Besitzern des Campingplatzes gab es leckere Schnitzel für alle. Auf dem großen Areal war auch Platz, um Fußball und Frisbee zu spielen.

Am letzten Tag wurde ein Rennen in den Kleinbooten veranstaltet. Die Strecke verlief um eine kleine Insel herum, wobei ein schmaler Nebenarm gegen die Strömung befahren werden musste. Dabei zeichneten sich die Betreuer besonders aus, die sich bei heißen Wetter eine Abkühlung gönnten. Es wurde nochmal Resümee über die Erlernte Kanutechnik sowie die Knotenkunde gezogen. Danach wurde aufgeladen und die Heimreise begann.

Ein herzliches Dankeschön an die Betreuer, die den Junioren eine tolle Gelegenheit für neue Erfahrungen geboten haben. Vor allem Roland hat durch sein Fachwissen und Erfahrungen viel dazu beigetragen, dass alle Spaß an der Bewegung hatten.