Arbeiten.An.Rudern

Herr Atzgersdorfer | 9. April 2012

Irgendwann beschließt auch der komischste Winter - so wie der heurige - sein Dasein und für uns heißt das wieder: Strombootshaus aus dem Winterschlaf wachküssen.

Prolog

Pumpe LE 2012Man weiß ja, was man hat. Und deswegen versuchten bereits im Vorfeld Thomas, Kurt, Daniel, Martin das Wasser zu überreden, vom Brunnen über Pumpvorrichtung in die Hausleitungen reinzurinnen. Wie jedes Jahr auf Anhieb erfolglos und mit nicht locker lassenden Bekundungen ("heast, des muas jo geh" oder "waast, i hob a ideh"), die zu Spontantreffen unter dem Strombootshaus, mitunter im Finstern führten. Die Oase Bad hat dann erst wieder unser Installateur am Freitag vor dem Arbeitstag erschaffen. Vor allem dem unermüdlichen Kurt gilt hier unser aller Dank, der nicht nur die Pumpe, sondern auch den Installateur liebevoll betreut hat. Einmal einseifen gratis!

Arbeit statt Vergnügen

Sperrmüllabtransport und Anlieferung neuen Sperrmülls (=Geschirrspüler)Am Samstag, den letzten Märzentag, trafen sich Heerscharen an Leuten (insgesamt wurden 30 - in Worten: dreißig - Personen in LE vorstellig. Und es wurde wahrlich ein Fest der Arbeit:


Das Gas wurde aufgedreht, Sperrmüll und Altgeräte entsorgt, ein Geschirrspüler spontan gekauft, Jalousie repariert, sämtliche Räume geputzt, das Lichtkonzept überarbeitet und im Zuge dessen Werkstatt und Bootshalle erleuchtet, morsche Bretterbohlen der Rampe getauscht, ein Rammschutz für den sanierten Steg montiert, endlich der hiniche Verkehrsspiegel repariert und montiert - auf dass uns die Radfahrer nicht mehr so arg schimpfen - und der Garten von überwinterten und somit fast zerfallenden Lichterketten befreit und die Maulwurfshügeln eingeebnet, sodass der englische Rasen wieder in schönstem Grün erblühen kann. Und dann war dann ja noch was Wichtiges...

Die Skulls sind die Pratzen der Ruderer

Sowohl auf der AD eine Woche zuvor, aber dann auch in LE am Arbeitstag wurde eine Initiative zur Verschönerung unser Vereinsskulls ins Leben gerufen und gleich umgesetzt. Die Arbeit am Ruder gestaltete sich durchaus anspruchsvoll. Abschleifen bis zum Tennisarm und dann einmal weiß lackieren, nochmal weiß lackieren und dann halt noch einmal. Anschließend wurden die zwei roten Sportstreifen angebracht. Jetzt pfeu ma wieder auf der Donau.

Danksagungen

Der Hauswart und die Zeugwarte sprechen hiermit auch einen ergebensten Dank für die Motivation aller aus. Niemand wollte trotz fantastischem Ruderwetter (Sturmböen) aufs Wasser und so wurde halt bis in die Dunkelheit hinein gearbeitet. Danke auch an Claudia als Chefin de Cuisine, welche die hungrigen Mäuler zur Zufriedenheit stopfen konnte.

Auch in der Küche werden die Lebensmittelreste der Vorjahre entfernt

Anmerkung: Dass man hier nur Frauen in der Küche sieht ist Zufall (das ist bitte keine versteckte Botschaft!) :-) Zum Ausgleich gibts ja in Kürze noch mehr Fotos.


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