Henley Masters Regatta 2011

Hans-Martin Cziczek | 20. Juli 2011

 

Vom 8. bis 9. Juli wurde wieder die traditionelle Henley Regatta in England ausgetragen.

Christian Tesarik, Norbert Hlobil, Martin Cziczek vom Pirat, sowie Karl Sinzinger aus Linz, Franz Nitsche LIA und Peter Inmann Normannen waren die Teilnehmer.

Gemeinsam mit dem Norweger Peter Rasmussen und dem Engländer Dick Findley ruderte dieses Team  jeweils im 4- ( oder non cox four wie man in England zu sagen pflegt ), im 4+ ( oder cox four ) sowie im 8+.

 

Alle Boote hatten dieses Jahr jeweils Vorrennen, um sich für das Finale zu qualifizieren.  Die Vorrennen und die Finale fanden „leider“ am selben Tag statt, was für uns als gesetzte Herren ( in den besten Jahren versteht sich ) natürlich etwas stressig war, da man auf 4  Rennen am Tag kam und unsere Gegner leider auch kein Mitleid mit uns hatten.

 

Im 4+  ruderte das  Team Christian Tesarik, Norbert Hlobil, Karl Sinzinger und Peter Rasmussen gegen das Team Nottingham RC und wurde nach hartem Bord an Bord Kampf knapp zweite.

 

Im 4- startete das Team Martin Cziczek, Franz Nitsche, Peter Inmann und Dick Findley gegen  ein  Team aus Holland Breda RC und siegten mit einer halben Bootslänge.

 

Im Vorrennen des 8+ startete unsere Renngemeinschaft dann gegen eine Mannschaft aus England vom RC Wallingfort und gewannen das Rennen ebenfalls.

 

Somit standen 2 Boote im Finale, der 4- und der 8+.     Das Finale im 4- war leider zeitlich nur knappe 40 Minuten vor dem für uns eigentlich wichtigeren 8+ Finale, weshalbhier nur ein taktisches Rennen ausgefahren wurde.

Das Finale im 8+ war das letzte Rennen der Regatta, somit auch ein gewisser Höhepunkt.  Unsere Gegner waren die Sieger aus den Vorrennen, der RC Reading, die jeweils gleichwertigeZeiten wie wir fuhren.  Für Spannung war also gesorgt.   Nach dem Start setzte sich der 8+ des RC Reading zirka ¼ Bootslänge vor unseren 8+.  Nach zirka 500 Meter waren beide Bootegleich auf. Erst nach zirka 800 Metern konnte sich unser Boot dann  mit zirka ¼ Bootslänge und Schlagzahl 36+ vor den 8+ vom RC Reading schieben, dies war auch der spannende Zieleinlauf.

 

Vollkommen ausgepowert aber mehr als happy freuten wir uns über diesen Sieg auf der wohl traditionsreichsten Regatta der Welt. Sogar das englische Bier schmeckte nachher vorzüglich.


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