Nibelungensage 2011

Herr Atzgersdorfer | 11. Juli 2011

 

Sternfahrt Nibelungen 2011

Die dritte Sternfahrt am 18. Juni 2011 hat sich aus Piratensicht nur unwesentlich von der zweiten unterschieden. Zuerst wären da einmal die 400 Meter, die das Ziel stromauf auf die andere Uferseite gewandert ist. Und dann vielleicht noch die 187 Punkte Differenz zu uns, um die der Donauhort wieder den Tagessieg erringen konnte.

Die Teams aus Pöchlarn, Alemannia und Normannen bemühen sich inzwischen, den Zweikampf zu einem Fünfkampf hochzustilisieren und waren dementsprechend mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl vertreten. Wem das alles zu mathematisch ist: Wir waren gut, aber unsere Lieblingsmarktbegleiter im Breitensport waren besser, diesmal sogar mehr besser als bei unserer Heimsternfahrt.

Das Wetter war durchwachsen und die strategischen Überlegungen hätten auch ordentlich in die Hose gehen können. Schaumkronen am Altarm ließen Fürchterliches für den Altenwörther Stau vermuten. Aber dann wars doch ganz passabel und der Blasius hat sich dann wieder beruhigt. Vielleicht haben uns - wenn wir die meteorologische Ausrede (Ausrede I) nicht benutzen können - dann doch die Konkurrenzveranstaltungen Elida Sprintregatta oder ganz sicher der FISA Rowing World Cup in Hamburg (Ausrede II) zu viele Teilnehmer abspenstig gemacht. Oder irgendwelche 1000-km-Radl-in-32,75-Stunden-ohne-Schlafen-mit-einem-Bein-Rennen. Wahrscheinlich. Sicher (Ausrede III).

Auch die Spezialpreise fanden - bis auf eine Ausnahme - nicht den Weg nach Langenzersdorf. Oder vielleicht ein bisserl: Die „weiteste Fahrt“ (eigentlich die Fahrt mit den meisten Punkten - in dem Fall stimmt beides) Klaus Köninger, Peter Hinterstoisser und Peter Abrahamczik fuhren 104 km und somit die weiteste Fahrt. Jaja, da muss schon der stellvertretende externe Rechnungsprüfer herhalten (Ausrede IV). Macht Österreich ja auch so, im Sport und in der Kunst ist das ja gang und gäbe. Ja, Herbert Garn war natürlich und wie immer der Ruderer mit dem am weitesten zurückliegenden Geburtsdatum, wir gratulieren herzlich.

Und ein ganz besonderes Detail am Rande: Der Adaptive Rower Roland Glassner (DHO) hat seine erste Sternfahrt fulminant gemeistert. Näheres gibt’s unter dem Stichwort Adaptive Rowing bei rudern.at. Super Sache!

Fazit: Somit wird unser zweiter Platz prolongiert und unser Rückstand halt leider immer größer: 468 Punkte fehlen uns auf den Verein, wo die Donau dem Namen nach zuhause ist. Aber das gehört zu unserer Strategie, wir wollten es heuer auf ein Herzschlagfinish ankommen lassen (Ausrede V). Wir sollten dann bald mal zu rudern anfangen, wenn Helmar Hasenöhrl unserem Präsidenten Peter Pointner Ende August den Medaillenklunker und das große goldene Trinkutensil übergeben soll. Vierte Chance: 30. Juli 2011 bei brütender Hitze in Stein!

 

Hier gehts zur Galerie... (Fotos: Bernd Matschedolnig)


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