Wintersternfahrt 2010

dandro | 4. Januar 2011

 

Sommersternfahrten - nehmt euch in Acht!

 

Die Zahl der kälteliebenden Ruderer wird größer. Wenn der Trend anhält, werden wohl in 25 Jahren mehr Teilnehmer im Dezember die Donau umgraben als in den warmen Jahreszeiten.

 

Trotzdem die Hausherren schwächelten und die sonst so treuen Alemannen von den nicht nur prognostizierten -8°C eingeschüchtert wurden, konnte mit 42 ein neuer Höchstwert an aktiv Mitwirkenden bei der vierten Austragung erreicht werden.

 

Wertung

Am Anfang und Ende des Klassements änderte sich nichts. Die meisten Teilnehmer stellte aufgrund des Heimvorteils Pirat (gerade mal 13, 560 P.), und letzter wurde wie immer Klaus Köninger, unser Bulle aus Pöchlarn. Er stellte mit 3 Stromauf und -ab Kilometern (15 P.) einen neuen Tiefstwert auf, noch dazu wurde der Stein, auf das sein Boot gesteuert wurde, beschädigt. Klaus ist nun, da er das fünffache Untergangsjubiläum feierte, endlich Bootsmann beim Pirat.

 

Einen Teilnehmer entsandten auch die Normannen - ihre Speerspitze Wolfgang Schindler. Er zog einige Donauhortler durch die Gegend und belegte den vorletzten und siebenten Platz (61 P.).

 

 

Zwei Freunde von Ellida nahmen in Booten des Pirat Platz. Sie kamen in der Früh zum vereinbarten Zeitpunkt und mussten natürlich eine Stunde auf die Einheimischen warten - trotzdem dürfte es ihnen gefallen haben (6. Platz - 80 P.).

 

Die verwegenste, weiteste, schönste und dümmste Fahrt schaffte der WSW. Joe Pilz, mittlerweile Ex-Doppelmitglied (Ex-WSW), und Clemens Bertagnoli fuhren zeitig von Dürnstein weg, schleusten und froren in Altenwörth, wurden von der Ybbs gebadet, übertrugen aufgrund der rutschigen Eisbeschaffenheit im Altarm Greifenstein dort 4km, und belegten mit 268 Punkten den 5. Platz. Gratulation!

 

Vierter - und das war wohl die eigentliche Sensation - wurde Lia (288 P.). Man möchte es kaum glauben, tatsächlich trauten sich gleich 12 von ihnen auf die Donau, für viele eine Premiere. Veteran Ernst Chowanetz führte die Flotte an, einer Schwanenfamilie gleich leitete er seine Mannschaft sicher durch unbekannte Gefielde. Großen Dank an Hauptmotivator Hans Küng - der Startschuss für zukünftige gemeinsame Unternehmungen ist abgefeuert.

 

Hans bekam auch den Wanderpokal für den Verein mit den meisten Teilnehmern (außer den Gastgebern) überreicht - wohl einer der schönsten Preise in deren 147-jähriger Geschichte. Im Salon der Lia werden nun ein paar hundert Trophäen der Familie Haberl dem neuen Prachtstück weichen müssen.

 

Knapp, aber disemal doch nur auf dem dritten Platz, konnten sich die Blauweißlinge aus Nußdorf einreihen. Erwähnenswert, dass die Donauhortler die treuesten Teilnehmer sind und wie sonst nur der Vizeobmann der Pöchlarner bis dato immer dabei war. Ja, manche lernen's nie...

 

Mit eigenem Boot angereist, den mittlerweile schon traditionell kaputten Steg des Pirat repariert, recht weit gerudert, und den ersten Nichtpiratenplatz belegt. 375 Punkte reichen den fünf STAWlern für den eigentlichen Sieg - ebenfalls Gratulation.

 

Jüngste und Älteste

Jüngste Teilnehmerin - so knapp über 20 - war Dizzy Miss Lisi Bachler (STAW), älteste Teilnehmer - so knapp über 20 - das Rudererehepaar par Excellence: Roth - what else? Sie sind vom Donauhort.

 

Aber wichtig sind die Wertungen ja überhaupt nicht...

 

Es war sehr schön, es hat die Piraten sehr gefreut, ein letztes Mal 2010 nochmal viele Freunde zu sehen, und natürlich zu feiern!

 

Wie immer an dieser Stelle gleich der Termin für die Wintersternfahrt 2011:

17. Dezember!!!

 

 

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